Des einen Freud ist des anderen Leid
Kaum ein anderes Getränk, wie der Kaffee, hat eine so lange Reise und Geschichte hinter sich, bevor er uns hier in Europa erreichte, und seine heutige Beliebtheit erlangt hat. Eine Legende besagt, dass ein abessinischer Hirte, nachdem er erlebt hatte, wie seine Ziegen nach Genuss der Kaffeebohne angeregt durch die Gegend stolzierten, die Kaffeebohnen probierte, und sie daraufhin angewidert in das Feuer spuckte, um dann von einem wohlriechendem Geruch umgeben zu sein. Heute ist er uns aufgrund seines charakteristischen Aromas und seiner belebenden Wirkung wichtig geworden, und eigentlich jeder trinkt gerne mal eine der vielen Kaffeespezialitäten wie z.B. einen „Latte Macchiato“ oder einen schnellen „Espresso“ für zwischendurch.
Wo wird das Getränk produziert?
Die Kaffeepflanze benötigt ein warmes Klima ohne häufige klimatische Schwankungen, deshalb ist die Herkunft der Pflanze meist im südamerikanischen, aber auch im südafrikanischem sowie im südostasiatischem Raum.
Die zwei Seiten der Medaille:
Der so beliebte Genuss hat zwei Seiten, zum einen ist sie uns hier als anregendes Getränk bekannt, und zum anderen werden in dritte Welt Ländern Bauern mit niedrig Löhnen abgespeist, die sie oft in den Hunger treiben und ihnen kein menschenwürdiges Leben erlauben. So bekommen die Plantagenbesitzer vom Wert des Getränkes meist nur ca. 9%, die Arbeiter normalerweise sogar nur 5%. Das bedeutet, dass der Teil der Erzeuger, die die meiste Arbeit bei der Produktion hat, nur ca. 1/7 des Wertes erhalten. Aber seit einigen Jahren gibt es einen Lichtblick für Kaffeebauern, der sogenannte „Fair-Trade“ Handel ist immer mehr in den Vordergrund gerückt. Wenn Sie Interesse an Fair-Trade Produkten haben, empfiehlt sich die Website www.coffeecircle.com/fair-trade-kaffee/, denn sie spendet zusätzlich noch einen Euro pro Kilo verkauftem Kaffee.
Aber was ist eigentlich Fair-Trade?
Fair-Trade bezeichnet den fairen Handel, das bedeutet, dass Bauern ihrer Leistung nach bezahlt werden. Produkte werden nur mit dem Fair-Trade Siegel ausgestattet, wenn jeder Teilnehmer an der Produktion einen angemessenen Lohn erhält, der ihn nicht in den Hunger treibt.




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