Business 038

Plastikgeld – so schnell es da ist, ist es auch wieder weg

Die Bankkunden haben sich ziemlich schnell daran gewöhnt, dass es Geld nicht nur in seiner herkömmlichen Form aus Münzen und Scheinen gibt! Denn in den letzten Jahren akzeptieren immer mehr Unternehmen Plastikgeld nicht nur für große Einkäufe, sondern auch kleinere Beträge. Dabei gibt es ganz unterschiedliche Varianten von Plastikgeld, beginnend bei den Buchungskarten von Girokonten (den sog. “debit cards”) bis hin zu Kreditkarten mit Lastschrift des Gesamtrechnungsbetrages einmal monatlich. Doch leider gilt auch für Plastikgeld der Grundsatz, dass man das Geld nur im Rahmen des Guthabens oder eines Kredites ausgeben kann. Ansonsten ist das Plastikgeld genauso schnell wieder weg, wie es da ist.

Der Zahlungsvorgang findet meistens online statt

Vor einigen Jahren wurde der Euroscheck in Papierform zunehmend durch Kartenzahlungen abgelöst. Seitdem geben die Banken vermehrt Kontokarten des maestro-, bzw. V Pay Standards aus. Mit ihnen sind zwei Arten von Zahlungen möglich: Einerseits die Zahlung per Lastschrift. Hier nimmt die Kasse des Ladengeschäftes den Zahlungsvorgang nur auf und bucht den Betrag nicht sofort vom Konto ab. Dieser wird später elektronisch übermittelt und erst mit einem bis mehreren Tagen Verzögerung vom Konto abgebucht. Allerdings hat der Händler hier keine Zahlungsgarantie. Lastschriften werden nur solange durchgeführt, wie Deckung auf dem Konto besteht. Zur Risikoreduzierung auf Seiten des Händlers dient die Umstellung auf das meist ec cash genannte Verfahren. Hier wird die Transaktion – ähnlich wie bei einer Bargeldabhebung am Automaten – mit der Eingabe der korrekten PIN statt der Unterschrift autorisiert und direkt gebucht. So kann der Händler bzw. die Akzeptanzstelle absolut sicher sein, den gebuchten Betrag auch zu bekommen.

Wenn das Konto überzogen ist, wird die Zahlung abgewiesen

Im Umkehrschluss sind aber im Hinblick auf ein eventuell schon ausgeschöpftes Limit bzw. ein überzogenes Konto auch keine Transaktionen in der Hoffnung möglich, dass bis zur Einlösung des Betrages das Konto wohl wieder durch andere Einzahlungen aufgefüllt sein wird. Denn die Online-Zahlung wird wirklich fast in Echtzeit verbucht. Bei einer Kreditkarte, die Sie beispielsweise auf www.kreditkarten.net/visa/barclaycard-new-visa.html finden, erst auf dem Kreditkartenkonto. Dieses wird dann einmal im Monat per Lastschrift eingezogen. Hier wird also bei einer Zahlung lediglich gefragt, ob das Kreditkartenlimit eine Buchung noch erlaubt. Es erfolgt keine Direktbuchung auf dem Girokonto. Dies ist auch der große Unterschied zur Kontokarte bzw. debit card.

Leave a Reply